Brand in Tischlerei in Spahnharrenstätte

Datum: 13 Mai, 2021 
Alarmzeit: 20:13 Uhr 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Spahnharrenstätte 
Einsatzleiter: Lückenjans 
Mannschaftsstärke: 21 Einsatzkräfte 
Fahrzeuge: DLK 23/12, ELW 1, HLF 16/12, MTW, TLF 4000 


Einsatzbericht:

Brand in einer Tischlerei in SpahnharrenstätteFeuerwehren brachten Flammen rechtzeitig unter Kontrolle

Spahnharrenstätte. In der Werkstatthalle einer Tischlerei an der Hauptstraße in Spahnharrenstätte ist am Donnerstagabend ein Brand ausgebrochen. Das Feuer wurde gegen 20.10 Uhr von einem Familienmitglied entdeckt. Als die Freiwillige Feuerwehr Spahnharrenstätte an der Einsatzstelle eintraf, drohten die Flammen im hinteren Gebäudebereich auf die gesamte Halle und den Spänebunker überzugreifen. Sie hatten das Dach bereits durchbrochen. Gefährdet waren ebenfalls das direkt angebaute Bürogebäude und das Wohnhaus. Das gesamte Gebäude war zudem großflächig mit einer Photovoltaikanlage, die auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern einstürzte, bedeckt, so dass die Löschmaßnahmen mit größter Vorsicht durchgeführt werden mussten. Mit einem Innenangriff gelang es schließlich, die Flammen in letzter Minute unter Kontrolle zu bringen, und sie von den restlichen Gebäudeteilen abzuschirmen. Mit der Drehleiter der Feuerwehr Sögel wurde zusätzlich eine weitere Riegelstellung, auf dem Dach zu den noch nicht betroffenen Gebäudeteilen, aufgebaut. Durch diesen massiven Löscheinsatz konnten die weiteren Gebäudeteile gerettet werden.Mit Wärmebildkameras und einer Flugdrohne kontrollierten und überwachten die Feuerwehren die Hitzeentwicklung in dem Gebäude. Diese Maßnahme und die Nachlöscharbeiten dauerten noch rund zwei Stunden an. Die Polizei hat die Ursachenermittlung noch während des Einsatzes aufgenommen. Das Feuer richtete einen erheblichen Schaden an, dessen genaue Höhe ist noch nicht bekannt ist. Neben dem Brandschaden ist auch der Rauchschaden beachtlich. Die Feuerwehren Spahnharrenstätte und Sögel waren an diesem „Feiertagsabend“ mit 50 Frauen und Männern sowie sieben Fahrzeugen vor Ort.

Ludger Rötepohl